Mit der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Murtal geht die TEC 7 Rallye-Staatsmeisterschaft in die vierte Runde des laufenden Jahres. Wie schon beim Auftakt bei der Jännerrallye in Freistadt, bei der Rebenland Rallye in Leutschach und der Lavanttal Rallye in Wolfsberg geht es auch diesmal um wichtige Punkte und Entscheidungen in fünf Meisterschaftskategorien.
TEC7 ORM – Der König fehlt, der Kronprinz hofft:
In der Paradedisziplin TEC7 ORM hat der sechsfache Staatsmeister Simon Wagner den Schlüssel zu seinem siebenten Championat in Folge nach drei Saisonsiegen bereits in der Hand. Aber das Tor in den „siebenten Himmel“ wird er in Judenburg sicher nicht aufstoßen. Denn das Team Hyundai Motorsport hat spontan entschieden, dass der oberösterreichische Toppilot und seine deutsche Copilotin Hanna Ostlender just am Murtaler Rallye-Wochenende bei der tschechischen Rally Hustopece starten müssen, um auch in Österreichs Nachbar-Land noch im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Somit könnte Wagners erster Verfolger Michael Lengauer die Chance nützen, um mit einem Sieg bei der ET König Judenburg Rallye 2026 den Rückstand auf den Gesamtleader zu verkürzen und so seine theoretische ORM-Titelchance aufrechtzuerhalten. Leichter gesagt als getan freilich, denn erstens hat Lengauer seinen Sitz im gewohnten Skoda Fabia gegen ein Cockpit in einem (noch) ungewohnten Citroen C3 Rally2 getauscht, und zweitens steht mit dem zweifachen Staatsmeister Hermann Neubauer ein weiterer absoluter Siegkandidat in Judenburg am Start.
Hermann Neubauer ist jedenfalls hochmotiviert: „Ich werde sicherlich versuchen, diesmal den Speed an der Spitze von Beginn an mitzugehen. Im letzten Jahr musste ich mich noch an den neuen Toyota Yaris gewöhnen, außerdem haben wir einige technische Neuheiten ausprobiert. Dieses Kapitel ist vorbei, daher kann ich mich voll aufs Fahren konzentrieren. Die Wunschvorstellung ist natürlich ein Sieg.“
Mit Luca Waldherr geht ein weiterer Podestkandidat in Judenburg ans Werk. Der Niederösterreicher lenkt seinen Erfolgsboliden, mit dem er 2024 seine Heimrallye in der Buckligen Welt gewinnen konnte – einen Citroen C3 Rally2.
Mit Raimund Baumschlager steht auch Österreichs Rekord-Staatsmeister am Start. Der Rosenauer ist nach einer Schulteroperation wieder fit. „Ich freue mich riesig auf die ET König Judenburg Rallye mit dem fantastischen Stadtkurs durch Judenburg. In den vergangenen Wochen habe ich große Fortschritte gemacht. Die Belastungen im Rallye-Boliden sind natürlich deutlich höher als im Straßenfahrzeug. Deshalb werden wir in den Tagen vor der Veranstaltung noch Tests einlegen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, und Dr. Bernhard Stitz, der mich operiert hat, steht ja selbst bei der Rallye am Start – da hat er sicher den einen oder anderen Tipp parat, falls es im Cockpit doch noch irgendwo zwickt.“
FAZ-Hausherr Peter Hopf geht nicht nur mit seinem Ford Festa Rally2 ins Rennen, sondern auch mit dem berühmten Heimvorteil, doch er warnt sich selbst: „Das ist so eine gefährliche Sache, man glaubt alle Streckenabschnitte genau zu kennen, fährt dadurch etwas schneller und bekommt so manchmal gröbere Schwierigkeiten. Als Mitveranstalter und Fahrer ist man natürlich doppelt gefordert, ich habe aber eine gute Mannschaft hinter mir, die in der Organisation tätig ist, daher kann ich mich sehr gut aufs Fahren konzentrieren. Mein Ziel ist Top-ten-Platz in der Gesamtwertung.“
Diesen oder weit mehr strebt wohl auch Kris Rosenberger an. Der ehemalige Staatsmeister holte sich kürzlich mit einem zweiten Platz bei der Historic Akropolis Rallye hinter dem dreifachen finnischen Vizeweltmeister und aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala Selbstvertrauen. Allerdings tauscht Rosenberger in Judenburg seinen Subaru Impreza GT Turbo gegen einen in der ORM konkurrenzfähigen Rally2-Boliden.
TEC7 ORM 2 – Kein Millimeter Platz zwischen den Konkurrenten:
In der Klasse der zweitstärksten Allrad-Boliden regiert die Ausgeglichenheit, was die Dramatik bei jeder Rallye nach oben schraubt. Der Grund liegt nicht nur an den wieselflinken R3-Autos bzw. den hier auch zugelassenen bärenstarken Prototypen, sondern vor allem auch an der Klasse der drinsitzenden Piloten. Diese tragen durchaus bekannte Namen. So sieht sich der Meisterschaftsführende Günther Knobloch einer prominenten Verfolgerschar ausgesetzt.
Ein 22-Jähriger kletterte Montagvormittag in Oberaich auf einen abgestellten ÖBB-Güterwaggon. Dabei dürfte er in den Stromkreis der Oberleitung geraten sein und wurde lebensbedrohlich verletzt.
Gegen 10:50 Uhr dürfte der 22-jährige amerikanische Staatsbürger aus derzeit unbekannten Gründen auf einen Güterwaggon, beladen mit Kartonagen, geklettert sein. Der Mann geriet zu nahe an die stromführende Oberleitung und erlitt einen elektrischen Schlag. Dabei fing die Kleidung des 22-Jährigen Feuer und dieses setzte in weiterer Folge die Kartonagen und den Waggon in Brand. Zeugen des Vorfalls bemerkten den Brand und verständigten die Einsatzkräfte. Nach Freigabe durch die Fahrdienstleitung wurde der 22-Jährige vom Waggon gerettet und vom Notarzt und dem ÖRK erstversorgt. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen. Die Feuerwehren Bruck an der Mur und Oberaich übernahmen die Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten. In dieser Zeit war der Bahnverkehr eingestellt. Weitere Erhebungen sind am Laufen.
Am Großen Ödstein gerieten zwei Kletterer in eine alpine Notlage. Die Beiden befanden sich, nach dem Ausstieg einer Kletterroute am Gipfel des Großen Ödsteins, als sie von einem heftigen Gewitter mit Starkregen und Hagel überrascht wurden. Daraufhin setzten sie gegen 19:30 Uhr einen Notruf ab.
Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen war zunächst kein Einsatz der Rettungshubschrauber möglich. Admonter Bergretter stiegen umgehend über den Kirchengrat zum Einsatzort auf, zur Unterstützung wurden die Ortsstellen Liezen und Trieben nachalarmiert.
Der Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 14 gelang es schließlich, während einer kurzen Wetterbesserung, Sichtkontakt zu den Alpinisten herzustellen und diese kurz vor 21:00 Uhr unverletzt, jedoch unterkühlt, zu retten und zur Feuerwehr Johnsbach zu verbringen. Dort wurden sie vom Notarzt und der Bergrettung medizinisch versorgt.
Seit Samstagabend stehen mehrere Einsatzorganisationen bei einem Waldbrand im Einsatz. Auch der Hubschrauber der Polizei unterstützte bei Löscharbeiten. Nach aktuellem Stand dürfte ein Blitzschlag infolge eines Unwetters den Brand ausgelöst haben.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Wörschach standen noch weitere Feuerwehren, die Bergrettung Stainach, die Bezirkshauptmannschaft Liezen sowie der Polizeihubschrauber „Libelle“ im Einsatz. Aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Der Hubschrauber unterstützte mit Löschwasserabwürfen, die Bergrettung sicherte die Einsatzkräfte im Hangbereich.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte beteiligt. Der Einsatz wurde am Sonntag gegen Mittag in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Liezen unterbrochen, nachdem der Brand weitgehend eingedämmt werden konnte. Eine laufende Beobachtung des Gebietes wird fortgesetzt. Ein offizielles „Brand Aus“ kann frühestens nach weiteren Erkundungsflügen mittels Drohne erfolgen. Personen wurden nicht verletzt.
Eine heftige Unwetterfront zog am Sonntag über den Tierpark „Wilder Berg“ in Mautern. Heftige Sturmböen und Starkregen sorgten dafür dass zwischen 14 und 15 Uhr insgesamt 387 Besucher evakuiert werden mussten
Die Besucher wurden durch die eingesetzten Feuerwehren, vom Roten Kreuz und der Polizei in das Tal in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.
"Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie der zuständigen Behörden hat hervorragend funktioniert.“ wie Rotkreuz-Einsatzleiter Georg Krempl betont.
In der Nacht auf Sonntag kam es auf der B75 in Irdning-Donnersbachtal zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Männer verletzt wurden.
Gegen 01:57 Uhr lenkte ein 18-jähriger Pkw-Lenker sein Fahrzeug auf der B75 im Gemeindegebiet von Irdning-Donnersbachtal.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Pkw im Bereich eines Kreisverkehrs über die Mittelinsel. In weiterer Folge verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer, bevor dieses zum Stillstand kam.
Anrainer wurden durch die Geräusche des Unfalls aufmerksam und verständigten umgehend die Einsatzkräfte. Die Feuerwehren übernahmen die Rettung der Insassen aus dem Fahrzeug.
Der 18-jährige Lenker sowie sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer erlitten dabei Verletzungen und wurden nach der notärztlichen Erstversorgung in Krankenhäuser eingeliefert. Der Lenker wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert, der Beifahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Ein durchgeführter Alkotest beim Lenker ergab eine Alkoholisierung von fast 1 Promille.
Die Feuerwehren standen mit mehreren Einsatzkräften im Einsatz. Das erheblich beschädigte Fahrzeug wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Am Samstag um 20:08 Uhr wurde die Feuerwehr Aigen im Ennstal und damit auch die Flugdienststaffel Nord zu einem Waldbrand in Wörschach alarmiert.
Nach einer ersten Lageerkundung und den eingeleiteten Maßnahmen zeigte sich, dass der Einsatz aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der aktuellen Situation am Sonntag fortgesetzt werden muss. Bereits für die frühen Morgenstunden sind weitere Erkundungsflüge mittels Drohne geplant. Zusätzlich wurde zur Unterstützung ein Hubschrauber angefordert.
Die eingesetzten Kräfte stehen in engem Austausch und bereiten die weiteren Maßnahmen zur Brandbekämpfung vor. Über den weiteren Einsatzverlauf werden wir laufend informieren.
Kurz vor Eintreffen der Gewitterfront am Samstag wurde die Bergrettung Gröbming gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 14 zum Stoderzinken alarmiert.
Eine Klettersteiggeherin kam in der Mitte des Hilde Klettersteig ans Ende ihrer Kräfte und konnte nicht mehr weiter. Der disponierte Rettungshubschrauber konnte direkt vor Ort mit der Winde die Klettersteiggeherin retten und zur Rosemi Alm bringen.
Aufsteigende Bergretter begaben sich währenddessen Richtung Ausstieg des Klettersteigs, um dort den Begleiter der Dame in Empfang zu nehmen.
Direkt nach der Rettungsaktion setzten Gewitter ein, sodass der Einsatz gerade noch im trockenen erledigt werden konnte.
Samstagnachmittag wurden auf der B145 drei Motorradfahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Drei Führerscheine wurden vorläufig abgenommen, zudem wurde ein Motorrad vorläufig beschlagnahmt.
Gegen 15:59 Uhr führte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Geschwindigkeitsmessungen auf der B145 durch. Im Bereich Lessern, in Fahrtrichtung Bad Aussee, nahm die Streife die Nachfahrt von zwei Motorrädern auf, die mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Im Bereich des Lawinentunnels Prügg wurde bei erlaubten 80 km/h sowohl bei einem 49-jährigen tschechischen Staatsbürger, der mit Sozia unterwegs war, als auch bei einem 25-jährigen Motorradlenker aus dem Bezirk Liezen eine Geschwindigkeit von 156 km/h festgestellt.
In weiterer Folge wurde die Zivilstreife, die sich selbst auf dem zweiten Fahrstreifen in einem Überholvorgang befand, von einem dritten Motorradfahrer, einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Liezen, überholt. Dabei überfuhr dieser die Sperrlinie und auf die Gegenfahrbahn. Die Polizei nahm die Nachfahrt auf und stellte sowohl beim 26-Jährigen als auch beim 49-Jährigen eine Geschwindigkeit von 188 km/h bei erlaubten 100 km/h fest.
Im Ortsgebiet von Tauplitz konnten alle drei Motorradfahrer angehalten werden. Allen Lenkern wurden die Führerscheine vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde das Motorrad des 26-Jährigen über Anordnung der Behörde vorläufig beschlagnahmt. Insgesamt sind sechs Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Liezen ergangen.
Freitagabend kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Explosion im Nebengebäude eines Einfamilienhauses. Eine 38-jährigen Frau wurde unbestimmten Grades verletzt
Gegen 21.25 Uhr befand sich eine 38-jährige Frau im Nebengebäude eines Einfamilienhauses, das als Hobby- und Freizeitraum genutzt wird. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einer Raumexplosion. Durch die Detonation wurde das Gebäude stark beschädigt.
Der Frau gelang es, sich selbstständig aus dem Gebäude zu retten. Nachbarn leisteten umgehend Erste Hilfe, entfernten brennende Kleidung und versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung wurde sie mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen.
Die Freiwillige Feuerwehr Donnersbach führte anschließend Kontrollen hinsichtlich möglicher weiterer Brandentwicklungen durch, wobei keine zusätzliche Gefährdung festgestellt werden konnte.
Die Ermittlungen durch Spezialkräfte und Brandermittler zur genauen Ursache der Explosion laufen.
Freitagabend ereignete sich in einem Sägewerk ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 46-jähriger Arbeiter wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 21:05 Uhr wurden Polizeikräfte zu einem Sägewerk beordert, nachdem dort ein schwerer Arbeitsunfall gemeldet worden war. Gleichzeitig wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 14 alarmiert.
Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnte der schwer verletzte, jedoch ansprechbare 46-Jährige in der Halle „Paketierung“ wahrgenommen werden. Der Mann war mit beiden Beinen in einer Maschine eingeklemmt. Drei Arbeitskollegen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bei dem Verletzten und betreuten ihn psychisch.
Die Freiwilligen Feuerwehren Liezen und Döllach (5 Fahrzeuge und 27 Kräfte) errichtete in weiterer Folge einen Seilzug, um die abgestürzte Maschine zu sichern und anzuheben. Zuvor führte die anwesende Notärztin des C14 medizinische Erstmaßnahmen durch und stabilisierte den Verletzten.
Der Mann konnte in der Folge mittels Seilzugs und hydraulischem Spreizgerät aus seiner Lage befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem Rettungswagen in das LKH Rottenmann eingeliefert, anschließend erfolgte die Verlegung in das LKH Leoben, wo der 46-Jährige stationär aufgenommen wurde.
Erhebungen zufolge dürfte bei Arbeiten eine Kette aus der Führungsschiene gedrückt worden sein, woraufhin die Maschine zu Boden stürzte, den Mann mitriss und in weiterer Folge einklemmte.
Das Arbeitsinspektorat Leoben wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Weitere Erhebungen zur genauen Unfallursache folgen.
Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte
67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.
Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.
Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.
Am Freitag wurden die Feuerwehren Pruggern und Michaelerberg um 04:40 Uhr zu einem Brand einer Almhütte in das Sattental alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Angriff mittels HD und C-Rohr unter Atemschutz vorgenommen und 3 Gasflaschen gesichert. Zeitgleich wurde eine über 200 Meter lange Zubringleitung aus dem Sattentalbach aufgebaut. Nach rund 3 Stunden konnte Brand Aus gemeldet werden.
Die Brandursache wird seitens der Polizei ermittelt.
Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.
Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.
Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
Samstagnachmittag wurden zwei Alpinisten im Bereich des Kreuzkogels bei Admont von einem Gewitter überrascht. Eine 28-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, nachdem ein Blitz in unmittelbarer Nähe eingeschlagen war.
Gegen 11.00 Uhr stiegen ein 29-Jähriger sowie seine 28-jährige Bergkameradin von der Kaiserau über die Klinkehütte und den Admonter Kalbling in Richtung Kreuzkogel auf. Kurz vor Erreichen des Gipfels wurden die beiden gegen 13.15 Uhr von einem plötzlich aufziehenden Gewitter überrascht. Ein Blitz schlug in unmittelbarer Nähe der beiden Alpinisten ein. Die 28-jährige tschechische Staatsbürgerin wurde dadurch zu Boden geschleudert und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Ihr Begleiter setzte daraufhin mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen wurden Bergrettungssanitäter mit einem Polizeihubschrauber zum Einsatzort geflogen. Rund 20 weitere Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zum Unfallort auf.
Die schwer verletzte Frau wurde schließlich vom Rettungshubschrauber geborgen und in das LKH Rottenmann geflogen. Der 29-Jährige sowie die eingesetzten Rettungskräfte wurden vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
Der Mann wurde anschließend ebenfalls zur weiteren Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht. Beide Personen wurden stationär aufgenommen.
Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.
Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.
13 Ankerwände zwischen St. Michael und Übelbach werden in Etappen bis 2029 saniert
Um die Autobahn vor Hangrutschungen zu schützen, wurden beim Bau der A 9 Pyhrnautobahn vor allem im Abschnitt zwischen St, Michael und Deutschfeistritz so genannte Ankerwände errichtet. Diese Betonkonstruktionen, die einen Hang durch Anker, also „Felsnägel“, sichern, sind mittlerweile bereits mehr als 45 Jahre alt. 13 dieser Ankerwände werden nun in mehreren Etappen bis 2029 saniert, der Start erfolgt diese Woche mit drei Ankerwänden nördlich von Übelbach auf der Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz. Die Einschränkungen für den Verkehr sind dabei minimal, der Pannenstreifen und der erste Fahrstreifen müssen zur Sicherheit der Bauarbeiter gesperrt werden, zwei Fahrstreifen bleiben somit aber immer befahrbar. Diese erste Phase der Arbeiten dauert bis März 2027. Bis Juni 2029 werden dann schrittweise alle weiteren Ankerwände saniert, wobei zusätzlich zur Betonsanierung auch die Anker (Felsnägel) erneuert werden und im Bereich von zwei Ankerwänden auch Steinschlag-Schutznetze errichtet werden.
Die Gesamtinvestition in die Sicherung dieser wichtigen Stützkonstruktionen beträgt knapp 27 Millionen Euro.
Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.
Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.
Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.
Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:
Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität
Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.
Über Flaga Österreich:
FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.
Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.
Wie berichtet, kam es Mittwochnachmittag, 29. April 2026, in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Wie nun die Polizei bekannt gab, ist die 89-Jährige am 1. Mai 2026 im LKH Rottenmann verstorben.
Wie berichtet, kam es Freitagabend zum Vollbrand eines Wohnhauses. Nun fand die Begehung des Brandobjektes durch einen Bezirksbrandermittler statt.
Nach Angaben des Ehegatten der Eigentümerin wurde am 1. Mai 2026 gegen 18:30 Uhr ein Motorrad-Oldtimer, ca 30 Jahre alt, im angebauten Carport gestartet und kurzfristig unbeaufsichtigt gelassen. Unmittelbar darauf wurde ein Brand im Bereich des Carports und Motorrades wahrgenommen. Erste Löschversuche verliefen erfolglos. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich weitere Fahrzeuge, ein Motorfahrrad und zwei E-Bikes, im Carport. Die Akkus waren nicht im Ladevorgang.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Fahrzeuge konnte die konkrete Brandursache nicht festgestellt werden. Der Brandausbruchsbereich wird dem Carport zugeordnet. Das Feuer breitete sich auf das Wohngebäude aus und verursachte einen Großschaden. Das Objekt ist überwiegend nicht mehr bewohnbar.
Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."
Freitagabend kam es zum Vollbrand eines Wohnhauses in Tipschern.
Gegen 18:40 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Wohnhausbrand gerufen. Ersten Erhebungen zufolge dürfte der Brand im Bereich des Carports seinen Ausgang genommen haben. Der 59-jährige Ehemann der Hausbesitzerin versuchte noch, den Brand mittels Feuerlöscher und Gartenschlauch zu bekämpfen. Vermutlich durch Wind angefacht, breitete sich das Feuer jedoch rasch auf das Wohnhaus aus. Die Polizei wurde gegen 03:00 Uhr des 2. Mai 2026 über die vollständige Löschung des Brandes informiert. Der 59-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH-Rottenmann-Bad Aussee eingeliefert. Der 14-jährige Sohn, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befand, wurde vom Österreichischen Roten Kreuz sowie von einem Arzt vor Ort wegen Atembeschwerden erstversorgt.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.
Im Einsatz standen insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren, St. Martin, Lengdorf, Mitterberg, Gröbming, Öblarn, Niederöblarn, Schladming und Pyhrn mit rund 100 Einsatzkräften.
Änderungen für E-Scooter und E-Bikes, Erlaubnis von Kamerakontrollen, neue Regeln für E-Mopeds erst ab Herbst.E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt.
Die 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt etliche Änderungen:
Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes. Automatisierte Zufahrtskontrollen in Fahrverbots- und verkehrsberuhigten Zonen: ab 1. Mai 2026
Führerscheinrecht mit verschärften Maßnahmen gegen Prüfungsbetrug: ab 1. September 2026
Neue Regeln für E-Mopeds: ab 1. Oktober 2026
Ziel der StVO-Novelle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die zunehmende Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel zu reagieren. Der ÖAMTC informiert über die wichtigsten Änderungen und was Verkehrsteilnehmer ab sofort beachten müssen.
E-Scooter:
Beleuchtung, Reflektoren, Blinker, Hupe und Helmpflicht bis 16 Jahre verpflichtend
Mit 1. Mai 2026 werden E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt. Sie müssen dann folgende Ausstattungen haben: eine Bremse, Hupe/Klingel, zwei weiße Rückstrahler/-folien nach vorne, zwei rote Rückstrahler/-folien nach hinten, zwei gelbe Rückstrahler/-folien zur Seite, einen gelben Blinker am Ende jedes Lenkergriffs. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind zudem ein weißes ruhendes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, letzteres darf auch blinken. Die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker wird auf 0,5 gesenkt. Unter 16 Jahren gilt künftig eine Helmpflicht. Zudem regelt die Novelle ausdrücklich, dass ausnahmslos nur eine Person auf einem E-Scooter fahren darf und keine Güter, etwa an der Lenkstange, transportiert werden dürfen. E-Scooter dürfen überall dort fahren, wo Radverkehr erlaubt ist.
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passanten, Rad- oder Motorradfahrer gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Bikes:
Auch für E-Bikes tritt mit 1. Mai 2026 eine erweiterte Helmpflicht in Kraft - sie gilt für Lenker bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
Kamerakontrollen erlaubt:
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passant:innen, Rad- oder Motorradfahrende gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Mopeds ab Oktober - Zeit aktiv zur Umstellung nutzen:
Die größte Systemänderung betrifft sogenannte E-Mopeds: Ab 1. Oktober 2026 stuft die Novelle diese Fahrzeuge - oft von Lieferdiensten genutzt - als Kraftfahrzeuge ein. Sie dürfen dann nicht mehr auf Radwegen fahren und unterliegen einer vollständigen Zulassungs-, Versicherungs-, Führerschein- und Sturzhelmpflicht. "Das spätere Inkrafttreten dieser Neuerung gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wenn sie ihre Fahrzeuge weiter nutzen wollen, brauchen die Lenker einen Führerschein. Zudem müssen die Fahrzeuge zugelassen und versichert werden", erklärt Wolf. Inwiefern das in der Praxis möglich ist, wird sich erst zeigen.
Cyberkriminelle verschlüsseln persönliche Daten und fordern anschließend Lösegeld von ihren Opfern. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.
Die Polizei empfiehlt daher:
Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
Mittwochnachmittag kam es in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Gegen 12:50 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ersten Ermittlungen zufolge beabsichtigte eine 78-Jährige aus dem Bezirk Liezen, Bekannte mit ihrem Pkw abzuholen. Eine 89-Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Liezen, beabsichtigte, auf der Rückbank Platz zu nehmen. Die 78-Jährige dürfte angenommen haben, dass sich ihre Mitfahrerin bereits vollständig im Fahrzeug befand, und setzte das Fahrzeug in Bewegung. Die 89-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig im Fahrzeug befand, stürzte daraufhin aus dem Pkw. In weiterer Folge wurde sie vom Hinterrad des Fahrzeugs erfasst und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Beines.
Die Verletzte wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C14 in ein Krankenhaus geflogen.
Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht
Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt
„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.
Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise
Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.
Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.
Wie kürzlich berichtet, führte die steirische Polizei eine Schwerpunktwoche „Geschwindigkeit“ durch. Mehrere Tausend Übertretungen mussten geahndet werden.
Die Ergebnisse der Schwerpunktwoche vom 20. bis 26. April 2026 zeigen, dass derartige Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. In dieser Woche mussten über 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet werden. Davon wurde in rund 4.400 Fällen eine Anzeige an die jeweilige Verwaltungsstrafbehörde erstattet und rund 1.600 Übertretungen wurden per Organmandat geahndet.
Weiters wurden bei dieser mit den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden koordinierten Schwerpunktaktion rund 2.300 Alkoholüberprüfungen mittels Vortestgerät durchgeführt, die in Summe zu 12 Anzeigen an die Strafbehörden führten.
Darüber hinaus wurden über 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ertappt.
Die bei den Verkehrskontrollen ebenso vorgenommenen Fahrzeugüberprüfungen führten zu insgesamt 11 Kennzeichenabnahmen aufgrund technischer Mängel.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, meinte zu diesen Ergebnissen: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“
Am Freitag wurde ein Spaziergänger darauf aufmerksam, dass eine Schnur über die Klaus-Maria-Brandauer-Promenade gespannt wurde. Dies stellte eine Gefährdung, insbesondere für Radfahrer, dar.
Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Aussee stellten vor Ort fest, dass etwa 100 Meter nach dem Zugang „Am Hausersteg“, nahe einer Eisstockbahn an der Traun, eine rund 5 mm dicke Schnur auf ca. 7 Metern Länge in etwa 150 cm Höhe zwischen zwei Bäumen angebracht war. Aufgrund der Höhe bestand eine potenzielle Gefährdung, insbesondere für Radfahrer. Die Benutzung dieses Abschnitts der Klaus-Maria-Brandauer-Promenade ist für Radfahrer untersagt, wird jedoch insbesondere von Urlaubern wiederholt missachtet.
Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum 24. April 2026, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr eingegrenzt werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei ersucht um Hinweise von Zeugen an die Polizeiinspektion Bad Aussee unter der Nummer 059 133/6351100.
Am Sonntagnachmittag kam es auf der B 146 zu einem tödlichen Motorradunfall ohne Fremdbeteiligung.
Ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten lenkte sein Motorrad gegen 13:30 Uhr auf der B 146 aus Richtung Hieflau durch das Gesäuse. Aus unbekannter Ursache der 65-jährige auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Leitschiene. Das Motorrad fuhr noch rund 300 Meter weiter und kollidierte schließlich mit einer Steinmauer. Der Lenker wurde über die Leitschiene geschleudert und kam im Bereich eines Bahndammes zum Liegen. Er erlitt tödliche Verletzungen.
Der Bahnverkehr war bis etwa 15:00 Uhr gesperrt. Im Einsatz standen Rettung, Feuerwehr, ÖBB sowie der Rettungshubschrauber C17.
Eine sehr überschaubare Zuschaueranzahl jubelte am Red Bull Ring Samstag zum österreichischen Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Maro Engel vor Marco Wittmann und Lucas Auer den Sieg. Für das heimische GRT Grasser Racing Team ein sehr ernüchternder Start mit dem neuen Lamborghini.
Historischer Moment am Samstag auf dem Red Bull Ring: Die DTM erlebt erstmals einen Doppelsieg zweier österreichischer Fahrer und das ausgerechnet beim Heimspiel in Spielberg. Thomas Preining sichert sich den Sieg beim Saisonauftakt und schreibt damit Geschichte. Hinter ihm komplettiert Lucas Auer den Sensationserfolg mit Platz zwei. Ein Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot, ein Novum in der langen Historie der Tourenwagen-Serie.
Nur auf Rang 13 Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +6.753 und 16. Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +7.563
Der Rennsonntag:
In einem fairen und sauberen Rennen wirft BMW den sicher geglaubten Sieg im zweiten Rennen weg und Maro Engel sagt danke. Der Mercedes-Pilot schlägt nach dem Boxenstopp-Pech vom Samstag eindrucksvoll zurück und sichert sich den Sieg am Sonntag. Dabei war die Ausgangslage eigentlich klar: Kelvin van der Linde startete von der Pole und kontrollierte das Rennen zunächst an der Spitze. Doch dann der Wendepunkt: Während die Konkurrenz früh an die Box kam, reagierte BMW zu spät. Der Undercut funktionierte perfekt, Engel und auch Teamkollege Marco Wittmann zogen vorbei. An der Spitze ließ sich Engel diese Gelegenheit nicht mehr nehmen. Nach dem Chaos vom Samstag mit dem verpatzten Boxenstopp zeigte sein Team diesmal eine fehlerfreie Leistung.
Für Grasser ist auch dieses Rennen eine Nullnummer. Der Teamchef Gottfried Grasser meinte zuvor schon: „Die Challenge ist größer als erwartet, weil wir es uns vom Grundkonzept her einfach vorgestellt haben. Es ist ein Prozess in dem wir permanent dazulernen. Inzwischen ist es sogar nicht mehr ganz auszuschließen, während der laufenden Saison wieder auf den „Alten“ umzusteigen. Eine längere Entwicklungsphase hätte dem Temerario gut getan."
Mirko Bortolotti, der DTM-Champion von 2024: "Ich bin extrem enttäuscht mit der Gesamtsituation. Der Abstand nach vorne ist gigantisch.“
Der Sonntag in Zahlen: