Samstagnachmittag kollidierte ein Pkw auf der B78 frontal mit einem entgegenkommenden Traktor. Drei Personen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer.
Gegen 14:30 Uhr war ein 42-jähriger Traktorlenker auf der B78 in Richtung Zeltweg unterwegs, während ein 63-jähriger Autofahrer in die entgegengesetzte Richtung nach Weißkirchen fuhr. Auf dem Beifahrersitz des Pkw befand sich eine 55-jährige Frau. Zeugenaussagen zufolge geriet der 63-Jährige in einer leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Traktor zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw-Lenker im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Mann aus dem Wrack. Nach der Erstversorgung lieferte das Rettungsteam den 63-Jährigen mit schweren Verletzungen in das LKH Judenburg ein. Seine 55-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Der Rettungshubschrauber C17 flog sie in das LKH Graz. Der 42-jährige Traktorlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ebenfalls in das LKH Judenburg gebracht.
Die B78 war für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten im Bereich der Unfallstelle von 14:28 Uhr bis 17:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Samstagfrüh kam es in Schladming zu einer Explosion in einem Fahrzeug. Der 47-jährige Lenker wurde dabei verletzt.
Gegen 07:45 Uhr beabsichtigte der 47-Jährige, seinen Pkw im Ortsteil Untertal in Betrieb zu nehmen. Im Fahrzeug befanden sich zu diesem Zeitpunkt unter anderem zwei Chemiefässer sowie eine Gasflasche. Aus bislang ungeklärter Ursache dürfte vorab Gas aus der Flasche ausgetreten sein. Als der Mann eine Zigarette entzündete, kam es im Innenraum zu einer schlagartigen Explosion.
Durch die Wucht der Detonation wurde das Fahrzeug massiv beschädigt. Der 47-jährige Lenker konnte sich eigenständig durch ein Seitenfenster aus dem Wrack befreien. Nach der Erstversorgung vor Ort lieferte das Rettungsteam das Opfer mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Diakonissen-Krankenhaus Schladming ein.
Am Samstag gegen 14:00 Uhr kam es auf der L517 zwischen Kobenz und Seckau zu einer Kollision zwischen einem Traktor und einem Pkw. Eine Person wurde verletzt.
Um 14.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Die Feuerwehren Seckau und Kobenz standen neben Polizei und Rotem Kreuz im Einsatz. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und vom Roten Kreuz versorgt.
Die Aufgaben der Feuerwehr konzentrierten sich zunächst auf das Absichern der Unfallstelle. Zudem mussten ausgetretene Betriebsmittel gebunden werden, um mögliche Gefahren für den Verkehr und die Umwelt zu verhindern, schildert Einsatzleiter Brandmeister Lukas Sitter von der Feuerwehr Seckau. Anschließend reinigten die Einsatzkräfte die Unfallstelle.
Eine unsachgemäße Kaminabdeckung führte Freitagabend zu einem Brand in einem Wohnhaus. Drei Personen begaben sich vorsorglich in medizinische Behandlung, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
Kurz vor 20:00 Uhr fiel in einem Wohnhaus im Ortsteil Kathal der Strom aus, worauf der 34-jährige Nebenerwerbslandwirt seine Arbeiten im Stall unterbrach und Nachschau hielt. Im Wohnhaus bemerkte er den Brand im Wohnzimmer im ersten Stock des zweistöckigen Wohnhauses. Zu dieser Zeit befand sich seine 29-jährige Lebensgefährtin und der gemeinsame neun Monate alte Sohn im Wohnbereich im zweiten Stock. Die Frau begab sich mit dem Kind vorerst auf den Balkon und flüchtete dann nach Anweisung ihres Lebensgefährten über das verrauchte Stiegenhaus ins Freie.
Der 34-Jährige begann sofort das Feuer zu bekämpfen und konnte schlussendlich unter der Verwendung von sieben Handfeuerlöschern den Brand unter Kontrolle bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Weißkirchen (drei Fahrzeuge, zwölf Kräfte) war der Brand bereits gelöscht. Bei der Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass der Kamin im ersten Stock schon vor vermutlich mehreren Jahren lediglich mit einer Pressholzplatte verschlossen worden ist. Dieses Material verschliss im Laufe der Zeit, sodass die heiße Abluft des Kamins die Pressholzplatte in Brand setzten konnte. Danach geriet in weiterer Folge vor dem Kamin gelagertes Kinderspielzeug in Brand. Im Wohnzimmer entstanden Beschädigungen durch die starke Hitzeentwicklung, weiters wurde das gesamte Haus stark verrußt.
Die Mutter und das Kind wurden vom ÖRK zur medizinischen Abklärung in das LKH Leoben, verbracht. Der 34-Jährige begab sich selbstständig zur medizinischen Abklärung in das LKH Knittelfeld.
Die Polizei warnt vor Sachbeschädigungen und Ruhestörungen anlässlich des bevorstehenden Halloween und ersucht Eltern und Erziehungsberechtigte mit ihren Kindern klärende Gespräche zu führen.
Am Abend des 31. Oktober ziehen traditionell zahlreiche Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und stellen die Bewohnerinnen und Bewohner mit den Worten „Süßes oder Saures“ vor die Wahl zwischen einem Streich und einer süßen Spende. Was als harmloser Spaß gedacht ist, kann jedoch rasch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Das Beschmieren oder Bewerfen von Hausfassaden und Fahrzeugen, das Beschädigen von Briefkästen oder Mülltonnen, das Werfen von Gegenständen gegen Fensterscheiben sowie Diebstähle und Bedrohungen sind keine harmlosen Streiche, sondern können strafbare Handlungen darstellen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Die Polizei ist auf die Halloween-Nacht vorbereitet. In den Ballungszentren wird die Polizeipräsenz sowohl durch uniformierte als auch zivile Kräfte verstärkt. Die regulären Streifen werden bei Bedarf durch spezialisierte Einheiten wie die Diensthundeeinheit, die Schnellen Interventionsgruppen und die Bereitschaftseinheiten unterstützt.Sollte das friedliche Halloween-Treiben für strafbare Handlungen missbraucht werden, wird gegen die verantwortlichen Personen konsequent vorgegangen. Sachbeschädigungen, Diebstähle, gefährliche Drohungen und andere strafbare Handlungen werden zur Anzeige gebracht.
Eltern und Erziehungsberechtigte sind gefragt
Die Polizei appelliert an Eltern und Erziehungsberechtigte, bereits im Vorfeld mit ihren Kindern und Jugendlichen über die Grenzen erlaubter Streiche zu sprechen. Auch wenn Kinder unter 14 Jahren in Österreich strafunmündig sind, können entstandene Schäden zivilrechtliche Ansprüche nach sich ziehen. Zudem können weitere Maßnahmen durch die zuständigen Stellen erfolgen. Es empfiehlt sich, gemeinsam zu vereinbaren, mit wem die Kinder unterwegs sind, welche Wege sie nehmen, wann sie nach Hause kommen sollen und welche Streiche keinesfalls erlaubt sind. Dabei sind auch die Bestimmungen des Kärntner Jugendschutzgesetzes zu beachten.
Diese „Streiche“ können strafbar sein
• Das Bewerfen von Hausfassaden oder Fahrzeugen mit Eiern
• Das Beschmieren oder Beschädigen von Hauswänden und Autos
• Das Werfen von Steinen gegen Fensterscheiben oder durch geöffnete Fenster
• Das Hineinwerfen brennender Gegenstände in Briefkästen
• Das Zerstören von Blumenbeeten
• Das Umwerfen oder Auskippen von Mülltonnen
• Das Bedrohen von Bewohnerinnen und Bewohnern, wenn diese keine Süßigkeiten oder Geld herausgeben
• Das Bestehlen anderer Kinder und Jugendlicher
• Lärmbelästigungen
Bislang unbekannte Täter quälten in der Nacht zum Mittwoch eine Katze und töteten diese. Der Katzenkörper wurde sodann auf ein Kreuz geschraubt. Die Polizei ersucht um Hinweise.
Am Morgen des 14. Oktober 2026 erstatteten Passanten die Anzeige, dass eine tote Katze neben der Fahrbahn im Ortsteil Aigen auf einem Kreuz befestigt sei. Bei der sofortigen Nachschau fanden die Polizisten tatsächlich einen toten Katzenkörper, der auf ein behelfsmäßiges, etwa einen Meter hohes Kreuz geschraubt war.
Die Untersuchungen durch einen Tierarzt ergaben, dass die schwarze Katze offenbar noch lebend gequält und dann erschossen worden war. Im Anschluss schraubten die Täter den Katzenkörper auf ein behelfsmäßiges Kreuz (senkrechter Steher mit querliegendem Brett).
Die Ermittlungen nach der Täterschaft sind bislang erfolglos verlaufen. Hinweise zur Täterschaft sind an die Polizeiinspektion Admont, 059133/6341, erbeten.
Nach einem Einbruch in ein Geschäft n Mitterdorf im Mürztal Mittwochnacht konnten die beiden Tatverdächtigen festgenommen werden.
Vorerst unbekannte Täter dürften gegen 23:30 Uhr in Mitterdorf im Mürztal die Verglasung der Eingangstür eines Geschäftes eingeschlagen haben. Dabei wurden sie von Zeugen beobachtet, die in der Folge die Polizei verständigten. Sogleich wurde eine groß angelegte Fahndung eingeleitet. Aufgrund der guten Personsbeschreibungen konnten die beiden Tatverdächtigen, zwei Männer (18 und 20 Jahr alt), beide aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, im Ortskern von Mitterdorf im Mürztal angetroffen und festgenommen werden. Das erbeutete Bargeld im niedrigen dreistelligen Eurobetrag wurde sichergestellt. Der am Gebäude entstandene Schaden ist nicht bekannt.
Bei den Einvernahmen waren die beiden Tatverdächtigen geständig. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
Ein 73-jähriger Paragleiterpilot blieb Mittwochnachmittag mit seinem Gleitschirm in einer Hochspannungsleitung hängen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Mann retten. Der Vorfall führte zu einem großflächigen Stromausfall.
Kurz nach 17:00 Uhr wurde die Polizei über einen abgestürzten Paragleiter im Bereich Pruggern verständigt. Beim Eintreffen der Polizeistreife hing der 73-Jährige aus Deutschland noch mit seinem Gleitschirm in der Hochspannungsleitung. Der Mann war bei Bewusstsein und ansprechbar. Mitarbeiter des E-Werks Gröbming stellten zunächst die Spannungsfreiheit der Leitung sicher. Anschließend konnten insgesamt 42 Einsatzkräfte der Feuerwehren Pruggern, Gröbming und Michaelerberg den Piloten aus seiner misslichen Lage retten. Das Rote Kreuz brachte den 73-Jährigen mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Diakonissen Klinik nach Schladming.
Der Vorfall führte zu einem großflächigen Stromausfall im Bereich zwischen Niederöblarn und Aich. Die Stromversorgung war bis etwa 18 Uhr für die Dauer von rund einer Stunde unterbrochen. Die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten an der Hochspannungsleitung dauerten bis in die späten Abendstunden an.
Montagmittag gerieten zwei Wanderer im Bereich des Eisenerzer Kaiserschildes in eine alpine Notlage. Die beiden Personen konnten von der Bergrettung Eisenerz gerettet und unverletzt ins Tal begleitet werden.
Die beiden Wanderer im Alter von 19 (m) und 20 (w) Jahren waren auf dem markierten Wanderweg 683 in Richtung Kaiserschild unterwegs. Auf einer Seehöhe von rund 1.780 Metern verloren sie aufgrund des über Nacht gefallenen Schnees die Orientierung und trauten sich nicht mehr weiterzugehen. Sie setzten daraufhin einen Notruf ab.
Die alarmierte Bergrettung Eisenerz stieg zu den beiden auf. Aufgrund der Unterkühlung wurden die Wanderer zunächst in einem Notzelt aufgewärmt und mit warmem Tee versorgt. Anschließend wurden sie unter Seilsicherung ins Tal begleitet.
Im Einsatz standen 19 Mitglieder der Bergrettung Eisenerz sowie ein Beamter der Alpinpolizei. Die Wanderung war nicht geführt. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht.
Valorisierung bleibt mit zwei Prozent bewusst unter der Inflation – neuer Preis erst ab 1. Jänner 2027 gültig
Es ist ein klares Zeichen im Sinne der Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf die ausschließlich Digitale Vignette ab 1. Dezember 2026: Die Preisanpassung der Vignette wird für das kommende Jahr mit lediglich zwei Prozent deutlich geringer ausfallen als die aktuelle Teuerung.
Damit soll der Übergang von der Klebevignette zur Digitalen Vignette zusätzlich erleichtert werden. Besonders wichtig: Der neue Vignettenpreis gilt erst ab 1. Jänner 2027. Wer seine neue Digitale Vignette 2027 bis spätestens 31. Dezember 2026 kauft, profitiert somit noch vom bisherigen Tarif von aktuell 106,80 Euro für die Jahres-Vignette. Das gilt auch für Kundinnen und Kunden mit einem bestehenden Vignetten-Abo.
Früh umsteigen, günstiger fahren
Mit dem Ende der Klebevignette setzt Österreich ab 1. Dezember 2026 vollständig auf das digitale System. Um diesen Wechsel möglichst kundenfreundlich zu gestalten, haben alle Autofahrerinnen und Autofahrer bis 31. Dezember 2026 die Möglichkeit, die Digitale Vignette für das kommende Jahr noch zum bisherigen Preis zu erwerben. Ab 1. Jänner 2027 erfolgt die Preisanpassung um lediglich zwei Prozent – damit wird die Jahres-Vignette ab dann 108,90 Euro kosten.
Die ASFINAG verbindet damit zwei Ziele: einen einfachen, sicheren Umstieg auf das neue System und eine Entlastung der Kundinnen und Kunden in der Übergangsphase.
Digitale Vignette bereits Standard
Schon heute sind mehr als drei Viertel aller Jahres-Vignetten digital. Ab 1. Dezember 2026 werden keine Klebevignetten mehr verkauft, ab 1. Februar 2027 gilt auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ausschließlich die Digitale Vignette.
Für die Nutzerinnen und Nutzer bleiben alle gewohnten Vignettenprodukte erhalten, die Preisanpassung betrifft somit auch lediglich die Vignetten. Gleichzeitig bietet die Digitale Vignette mehr Komfort durch die kennzeichenbezogene Verwaltung, den Wegfall des Klebens und Abkratzens sowie einfache Änderungen bei Fahrzeug- oder Kennzeichenwechseln.
Die ASFINAG bereitet den Umstieg auf die Digitale Vignette mit einem umfassenden Ausbau des Vertriebssystems und einer Informations-Kampagne vor. Der Verkaufsstart für die Digitale Vignette für das kommende Jahr erfolgt Anfang November 2026. Ab dann gekaufte Vignetten sind jedoch erst ab 1. Dezember 2026 gültig.
Ein 28-jähriger Wanderer geriet Samstagnachmittag am Hochschwab in eine alpine Notlage. Alpine Einsatzkräfte kamen dem erschöpften Mann zur Hilfe. Er blieb unverletzt. Die Alpinpolizei erinnert an die Bedeutung einer sorgfältigen Tourenplanung.
Gegen 13:50 Uhr befand sich der 28-jährige Wiener beim Aufstieg vom Gasthaus Bodenbauer über das sogenannte „G'hackte“ in Richtung Hochschwabgipfel. Im Bereich des G'hacktkogels konnte er auf rund 2.014 Metern Seehöhe aufgrund zunehmender körperlicher Erschöpfung weder weiter aufsteigen noch selbstständig ins Tal absteigen. Einsatzkräfte der Bergrettung Thörl stiegen daraufhin zu dem Wanderer auf und versorgten ihn. Eine Rettung mittels Polizeihubschrauber war aufgrund des starken Windes nicht möglich. In Begleitung der Bergretter konnte der 28-Jährige schließlich bis zu einer Schutzhütte weiter aufsteigen. Dort wird er die Nacht verbringen und anschließend gemeinsam mit den Bergrettern ins Tal absteigen. Neben der Bergrettung Thörl stand auch die Alpinpolizei im Einsatz.
Gut vorbereitet in die Berge
Die Alpinpolizei erinnert daran, Bergtouren sorgfältig zu planen und dabei die eigene Kondition, den Schwierigkeitsgrad der Route sowie die aktuellen Wetterverhältnisse realistisch einzuschätzen. Gerade im Herbst werden die Tage kürzer und die Bedingungen im Hochgebirge zunehmend anspruchsvoller. Ausreichend Zeitreserven, geeignete Ausrüstung, warme Kleidung und eine Stirnlampe sind daher besonders wichtig. Wer merkt, dass die Kräfte nachlassen oder das Wetter umschlägt, sollte rechtzeitig umkehren. Kommt es dennoch zu einer alpinen Notlage, sollte frühzeitig Hilfe über den Alpinnotruf 140 oder den Euronotruf 112 angefordert werden.
Zwei Anzeigen über vermutete Einbruchsdiebstähle lösten Samstagabend, 24. Oktober 2026, eine groß angelegte Alarmfahndung im Raum Knittelfeld aus. Zahlreiche Polizeistreifen, Diensthunde, die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) sowie ein Polizeihubschrauber standen im Einsatz. Die Fahndung nach den bislang unbekannten Tätern verlief vorerst ohne Erfolg. Die Ermittlungen laufen.
Gegen 19:15 Uhr alarmierte ein Hausbesitzer die Polizei, nachdem er über die Videoüberwachung seines Wohnhauses in St. Margarethen bei Knittelfeld am Mobiltelefon zwei verdächtige Personen auf seiner Terrasse bemerkt hatte. Mehrere Polizeistreifen trafen wenige Minuten später ein. Eine Durchsuchung des Hauses mit Unterstützung von Polizeidiensthunden verlief negativ. Einbruchsspuren konnten nicht festgestellt werden. Die beiden dunkel gekleideten Personen dürften durch die Alarmanlage von ihrem Vorhaben abgehalten worden und geflüchtet sein. Aufgrund der vorliegenden Personenbeschreibungen leitete die Polizei umgehend eine Alarmfahndung mit zahlreichen Polizeikräften ein.
Weiterer Einbruchsalarm
Nur wenige Minuten später wurde noch während des laufenden Einsatzes ein weiterer möglicher Einbruch im rund fünf Kilometer entfernten Landschach bei Knittelfeld angezeigt. Ein Mann hatte beim Wohnhaus seiner Schwester Nachschau gehalten und dabei einen Einbruch vermutet. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die Täter noch im Gebäude befanden, sicherten mehrere Polizeistreifen das Wohnhaus von außen. Einsatzkräfte der SIG (Schnellen Interventionsgruppe) und eine Polizeidiensthundestreife durchsuchten anschließend das Gebäude. Dabei konnten keine Personen angetroffen werden. Auch die Fahndung im Nahbereich unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers verlief bislang ohne Erfolg.
Bisherige Erkenntnisse
Spurensicherungen und die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass zumindest zwei unbekannte Täter in das Einfamilienhaus gelangt waren und sämtliche Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht hatten. Offenbar wurden sie bei ihrem Vorhaben gestört und ergriffen die Flucht. Dabei dürften sie über ein Fenster im Obergeschoss auf ein Zwischendach und anschließend über das Garagen- bzw. Gartenhüttendach geflüchtet sein. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie vermutlich einen geringen Bargeldbetrag. Die weiteren Ermittlungen laufen. Ob zwischen den beiden Vorfällen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, ist ebenso Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Polizei appelliert an Wachsamkeit
Erst kürzlich warnte die Polizei vor professionell agierenden Einbrechergruppen, die ihre Vorgehensweisen zunehmend flexibel anpassen und insbesondere auch tagsüber einbrechen. Umso wichtiger ist die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Verdächtige Wahrnehmungen zu Personen oder Fahrzeugen sollten umgehend über den Polizeinotruf 133 gemeldet werden. Dabei können insbesondere Personenbeschreibungen, Fahrzeugkennzeichen und andere auffällige Beobachtungen wertvolle Hinweise liefern. Die Polizei appelliert, verdächtige Personen keinesfalls selbst zu verfolgen oder zur Rede zu stellen. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Wohnhäuser und Wohnungen konsequent versperrt werden.
Donnerstagnachmittag kam es bei Baggerarbeiten im Garten zu einem Arbeitsunfall. Ein 70-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 17 Uhr war ein 70-Jähriger aus dem Bezirk Murau mit Gartenarbeiten beschäftigt. Mit Hilfe eines Baggers versetzte er Betonelemente. Ersten Erhebungen zufolge verlor der Mann vermutlich aus Unachtsamkeit, beim Rückwärtsfahren die Herrschaft über das Fahrzeug und stürzte rund fünf Meter einen Abhang hinunter. Der 70-Jährige wurde im Bagger eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Scheifling aus dem Fahrzeug gerettet werden. In weiterer Folge wurde er vom Notarzt mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Judenburg verbracht.
Mittwochnachmittag geriet eine Teergrube aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Verletzt wurde niemand.
Gegen 14:00 Uhr dürfte eine Teergrube in Brand geraten sein. Dadurch kam es zu einer großen schwarzen Rauchwolke, die sich über den Ort legte. Die Bevölkerung wurde mittels AT-Alert alarmiert und aufgefordert, in den Häusern zu bleiben.
Mehrere Feuerwehren und Behördenvertreter sowie ein Gefahrstoffkundiges Organ (GKO) und ein Umweltkundiges Organ (UKO) der Polizei standen im Einsatz. Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Derzeit sind keine Personen verletzt.
Mittwochmittag kam es auf der B78 zu einer Frontalkollision zwischen einem Pkw und einem Sattelzug. Der Pkw-Lenker (83) wurde tödlich verletzt.
Gegen 13:00 Uhr war der 83-jährige Murtaler mit seinem Pkw auf der B78 unterwegs. Aus unbekannter Ursache dürfte er auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Sattelzug kollidiert sein, welcher von einem 51-jährigen Slowaken gelenkt wurde.
Der 83-Jährige dürfte bei der Kollision in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen erlegen sein. Es konnte nur mehr der Tod des Mannes festgestellt werden. Die B78 war für die Dauer von zwei Stunden gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Obdach und Weißkirchen standen mit insgesamt 26 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Eisenerz/Schladming/Admont. – Eine aus sechs Personen bestehende Urlauberfamilie aus Deutschland geriet Dienstagabend bei einer Wanderung am Kaiserschild in Bergnot. Aufgrund der Dunkelheit, schwieriger Wetterverhältnisse und zunehmender Erschöpfung gestaltete sich die Rettung äußerst schwierig. Der Einsatz dauert Mittwochfrüh noch an. Auch in Schladming und Admont mussten Bergrettung und Polizei zu alpinen Notlagen ausrücken.
Die beiden Eltern und ihre vier Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren waren Dienstagvormittag von einem Alpinresort in Eisenerz (Bezirk Leoben) zu einer Wanderung auf das Kaiserschild aufgebrochen. Gegen 21:00 Uhr setzten sie im Bereich des Rotriegels einen Notruf ab, nachdem sie aufgrund zunehmender Erschöpfung nicht mehr weiterkonnten. Einsatzkräfte der Bergrettung Eisenerz und der Alpinpolizei Hochsteiermark stiegen daraufhin zu der Familie auf. Kurz vor Mitternacht erreichte ein erster Rettungstrupp die Wanderer auf rund 1.860 Metern Seehöhe. Eine Bergrettungsärztin übernahm die medizinische Erstversorgung.
Schwierige Rettung
Ein zunächst geplanter gesicherter Abstieg musste kurz nach Mitternacht aufgrund des steilen Geländes, der Dunkelheit, des böigen Windes und der zunehmenden Erschöpfung der Familie abgebrochen werden. Auch eine Rettung mittels Hubschrauber gestaltete sich schwierig. Mehrere Landeversuche des Rettungshubschraubers mussten aufgrund starker Windböen abgebrochen werden. Die Einsatzkräfte verblieben daher gemeinsam mit der Familie am Berg. In weiterer Folge wurde versucht, zu Fuß in Richtung Sandgrube abzusteigen, um bei Tageslicht und besseren Wetterbedingungen eine Rettung mittels Hubschrauber zu ermöglichen. Der Einsatz ist Mittwochfrüh weiterhin im Gange.
Schladming: Orientierung verloren
Auch in Schladming (Bezirk Liezen) kam es Dienstagabend zu einem Bergrettungseinsatz. Ein 21-jähriger Israeli hatte bei einer Wanderung von der Planai-Bergstation in Richtung Riesachsee den Weg und schließlich die Orientierung verloren. Der Mann geriet in steiles, unwegsames Gelände und setzte gegen 21:40 Uhr einen Notruf ab. Einsatzkräfte der Bergrettung Schladming konnten seinen Standort auf rund 1.600 Metern Seehöhe bestimmen und erreichten ihn gegen 23:15 Uhr. Anschließend begleiteten sie den unverletzten Wanderer gesichert über felsiges Gelände ins Tal. Vier Bergretter und zwei Polizisten standen im Einsatz.
Admont: Jugendlicher von Planspitze gerettet
Bereits gegen 18:45 Uhr hatte ein Vater im Gemeindegebiet von Admont (Bezirk Liezen) einen Notruf abgesetzt. Sein 16-jähriger Sohn aus Deutschland hatte sich bei einer Wanderung im Gesäuse von seinen Eltern getrennt und seine ursprünglich geplante Route geändert. Der Jugendliche stieg auf die Planspitze und wollte anschließend in Richtung Kummerbrücke absteigen. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit und einer fehlenden Stirnlampe konnte er seinen Weg jedoch nicht mehr fortsetzen. Einsatzkräfte der Bergrettung Admont und der Alpinpolizei wurden alarmiert. Der Jugendliche konnte schließlich mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ gerettet und seinen Eltern unverletzt übergeben werden.
Wien, Steiermark, Kärnten, Burgenland. - In mehreren Bundesländern wurde ein mutmaßliches Netz von organisierter Schwarzarbeit ausgehoben. Mit mehr als 25 Scheinfirmen im Bereich von Kleintransporten und Expressdiensten soll damit ein Schaden von 3,5 Millionen Euro verursacht worden sein.
Unter der Leitung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) führte die Polizei unter Koordination des Landeskriminalamtes Steiermark in den frühen Morgenstunden des 20. Oktober 2026 in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Burgenland und Wien Hausdurchsuchungen durch und nahm neun Festnahmen vor.
Die Maßnahmen betrafen ein Ermittlungsverfahren gegen rund 40 Beschuldigte wegen organisierter Schwarzarbeit, betrügerischen Anmeldens zur Sozialversicherung, gewerbsmäßig schweren Betruges, und betrügerischer Krida.
Die Gesamtschadenssumme beträgt zumindest 3,5 Mio Euro.
Konkret sollen zumindest 25 Scheinunternehmen für Kurierdienste und Kleintransporte gegründet worden sein. Für die dafür nötigen Geschäftsführer dürften mittellose ausländische Personen als Strohmänner rekrutiert worden sein, manchmal auch sogar mit falschen Identitäten. In der Folge wurden gemäß dem Ermittlungsstand Arbeiter mit falschen bzw. zu geringen monatlichen Beitragsgrundlagen beim Sozialversicherungsträger (ÖGK) bei den Scheinfirmen gemeldet, wobei die Arbeiter jedoch tatsächlich bei anderen Firmen Vollzeit gearbeitet haben.
Dem koordinierten kriminalpolizeilichen Großeinsatz gingen intensive kooperative Ermittlungen des Ermittlungsbereiches Wirtschaft des Landeskriminalamts Steiermark und der Steuerfahndung voraus. Dabei galt es Scheinunternehmen und Scheinanmeldungen von Arbeitnehmern aufzudecken. In den angeführten Bundesländern wurden insgesamt 18 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Neun Festnahmen wurden nach Anordnung der WKStA vollzogen. Die Zuständigkeit der WKStA ergibt sich aus der Eigenzuständigkeit für organisierte Schwarzarbeit.
Der Lidl Lieferant Danforel A/S ruft aktuell die Produkte „Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur, 125g“ und „Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer, 125g“ mit dem Verbrauchsdatum 20.10.2026 öffentlich zurück.
In den betroffenen Produkten wurde Listeria monocytogenes nachgewiesen. Listeria monocytogenes kann Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein. Bei bestimmten Personengruppen (Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie alten und kranken Menschen) können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht konsumieren.
Die betroffenen Produkte „Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur, 125g“ und „Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer, 125g“ wurden bei Lidl in Österreich verkauft. Die betroffenen Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Von dem Rückruf sind ausschließlich die Produkte „Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur, 125g“ und „Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer, 125g“ des Lieferanten Danforel A/S mit dem Verbrauchsdatum 20.10.2026 betroffen. Andere bei Lidl in Österreich verkaufte Produkte des Lieferanten Danforel A/S sowie weitere Produkte der Marke „Nautica“ sind von dem Rückruf nicht betroffen. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie, die Information an diese weiterzugeben.
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl-Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.
Die Polizei konnte in den vergangenen Monaten durch die Festnahme zahlreicher internationaler Tätergruppen einen bedeutenden Schlag gegen die organisierte Kriminalität führen. Trotz dieser Erfolge zeigen die Ermittlungen, dass Einbrecherbanden – primär aus dem südamerikanischen Raum – immer professioneller und flexibler agieren. Um diese Serie nachhaltig zu stoppen, steht nun die Prävention und die aktive Mithilfe der Bevölkerung im Vordergrund.
Modus Operandi der Täter
Um die Sicherheit im Wohnumfeld zu erhöhen, ist die Kenntnis über die Vorgehensweise der Täter entscheidend:
Zeitpunkt: Die Einbrüche finden fast ausschließlich während der Tagesstunden statt.
Fahrzeuge: Es werden häufig neuwertige Mietwagen mit italienischen oder deutschen Kennzeichen genutzt.
Personen: Die Gruppen bestehen meist aus zwei bis vier Personen; vereinzelt sind auch Frauen beteiligt.
Tarnung: Zur Auskundschaftung von Objekten tarnen sich die Täter teilweise als Jogger, Sportler oder Spaziergänger.
Appell an die Bürgerinnen und Bürger
Da die kriminellen Gruppierungen schnell nachrücken, ist eine erhöhte Wachsamkeit unerlässlich. Jeder Hinweis kann das entscheidende Puzzleteil für weitere Festnahmen sein.
Handlungsempfehlungen zur Prävention:
Sofortige Meldung: Verdächtige Beobachtungen von unbekannten Personen oder Fahrzeugen im Wohnviertel bitte umgehend über den Notruf **133** melden.
Präzise Beobachtung: Bei Verdachtsmomenten bitte auf Kennzeichen, Fahrzeugmarke, Farbe sowie das Erscheinungsbild der Personen achten und diese notieren.
Gemeinsame Aufmerksamkeit: Die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft ist ein effektiver Schutz. Zudem wird empfohlen, das Eigenheim auch bei kurzer Abwesenheit tagsüber konsequent zu sichern. Haus- oder Wohnungsbesitzer können sich jederzeit an die örtliche Polizeiinspektion wenden und einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.
Weitere Informationen zum Thema Prävention gegen Wohnraumeinbrüche finden Sie hier: Wohnraumeinbruch
Die Polizei betont, dass die bisherige Ermittlungsstrategie greift, die Sicherheit jedoch nur durch das Zusammenspiel von polizeilicher Arbeit und bürgerlicher Aufmerksamkeit langfristig gewährleistet werden kann.
Am Montag gegen 19:45 Uhr stand in Kobenz ein Geräteschuppen in Flammen.
Die Feuerwehren Kobenz, Seckau, Stadt Knittelfeld, St. Marein und St. Lorenzen wurden um 19:45 Uhr zu einem Wirtschaftsgebäudebrand alarmiert. Ein Geräteschuppen, ein ehemaliger Heustadl geriet aus noch unbekannter Ursache mitten in einer Wiese in Brand. Die 55 eingesetzten Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle.
Das Objekt stand bereits in Vollbrand, konnte nicht mehr gerettet werden und brannte vollständig nieder.
„Die Löschwasserversorgung stellte uns vor eine besondere Herausforderung“, schilderte Einsatzleiter Oberbrandinspektor Gerhard Mayer von der Feuerwehr Kobenz.
Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Die Brandermittlung der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nahezu zeitgleich wurde die Feuerwehr Kobenz auch noch zu einer Ölspur alarmiert.
Ein 52-jähriger Mountainbiker erlitt Sonntagnachmittag bei einem Sturz lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Gegen 16:40 Uhr war der Mann aus dem Bezirk Murtal mit seinem Mountainbike auf der Gemeindestraße An der Mur stadtauswärts unterwegs. Dabei dürfte er aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrrad verloren haben und kam zu Sturz. Er schlug mit dem Kopf auf der asphaltierten Fahrbahn auf und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Nach Erstversorgung durch das Rote Kreuz und Notarzt wurde der Verletzte vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das UKH Graz geflogen.
Ein 20-jähriger Pkw-Lenker kam Sonntagfrüh vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Pkw. Drei Personen wurden unbestimmten Grades verletzt. Der Lenker war alkoholisiert, sein Führerschein wurde abgenommen.
Gegen 08:50 Uhr war ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems (OÖ) mit seinem Pkw von Rottenmann kommend auf der B113 im Gemeindegebiet von Selzthal unterwegs. Bei Straßenkilometer 62,000 geriet er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Eigenen Angaben zufolge dürfte er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.
Die 62-jährige Lenkerin des entgegenkommenden Pkws aus dem Bezirk Liezen wurde im Fahrzeug eingeklemmt und von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr befreit.
Beide Lenker sowie der 20-jährige Beifahrer des Unfallverursachers wurden unbestimmten Grades verletzt. Das Österreichische Rote Kreuz brachte die Verletzten in das LKH Rottenmann.
Ein durchgeführter Alkomattest beim 20-jährigen Lenker ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Der Führerschein wurde ihm abgenommen.
Die beteiligten Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle entfernt. Die Freiwilligen Feuerwehren Rottenmann und Selzthal sowie die Straßenmeisterei Liezen führten die erforderlichen Reinigungsarbeiten durch. Die B113 musste für kurze Zeit gesperrt werden.
Bei einer Bergtour auf den Grimming Sonntagvormittag erlitt ein 41-jähriger Wiener medizinische Probleme und musste vom Polizeihubschrauber geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 08:00 Uhr brachen zwei Freunde, ein 41-Jähriger aus Wien und ein 50-Jähriger aus dem Bezirk Villach-Land (K), zu einer Bergtour auf den 2.351 Meter hohen Grimming auf. Sie starteten im Bereich Kulm in Bad Mitterndorf und wählten den Nordanstieg.
Gegen 11:30 Uhr konnte der 41-Jährige aufgrund starker, anhaltender Krämpfe am gesamten Körper nicht mehr weitergehen. In der Folge wurde die Bergung des Mannes durch den Polizeihubschrauber „Libelle Steiermark“ mittels Taus durchgeführt. Vom Landeplatz im Bereich der Kulmschanze wurde er anschließend in das LKH Bad Aussee gebracht.
Beide Bergsportler waren mit Kletterhelmen, Klettergurten, Kletterausrüstung und Bergschuhen ausgestattet. Zum Zeitpunkt der Bergung herrschte Schönwetter.
An der Bergeaktion waren neben der Alpinpolizei Liezen und dem Polizeihubschrauber des Bundesministeriums für Inneres auch sechs Bergretter der Ortsstelle Bad Mitterndorf beteiligt.
Freitagmittag kam ein 76-Jähriger bei einem Unfall mit seinem E-Bike im Bereich des Polsterkogels ums Leben. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte der Mann nicht mehr gerettet werden.
Gegen 12:00 Uhr wurde eine Polizeistreife aufgrund eines ausgelösten automatischen Notrufs (E-Call) in den Bereich des Polsterkogels alarmiert. Da der 76-Jährige aus dem Bezirk Murtal telefonisch nicht erreicht werden konnte, wurde auch die Bergrettung Leoben verständigt. Zeitgleich machten sich ein Familienmitglied sowie ein Jagdkollege auf die Suche nach dem Mann.
Anhand der übermittelten GPS-Koordinaten konnte die Unfallstelle eingegrenzt werden. Ein Förster und ein Familienmitglied fanden den 76-Jährigen schließlich unterhalb einer steilen Böschung und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein.
Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der Mann mit seinem E-Bike und seinem Hund auf einer Forststraße in seinem Jagdrevier unterwegs gewesen sein. Dabei dürfte er aus bislang ungeklärter Ursache rund 25 Meter über eine steile Böschung abgestürzt sein.
Wenige Minuten später trafen Einsatzkräfte der Bergrettung Leoben sowie der Polizei ein und unterstützten die Reanimation unter Einsatz eines Defibrillators. Auch der alarmierte Rettungshubschrauber Christophorus 17 stand im Einsatz. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 76-Jährigen feststellen.
Eine seit Donnerstag vermisste 62-jährige Wanderin aus dem Bezirk Grau-Umgebung wurde Freitagmittag im Hochschwabgebiet tot aufgefunden. An der groß angelegten Suchaktion waren insgesamt 49 Einsatzkräfte beteiligt.
Am Donnerstag erstattete der Ehemann der 62-Jährigen bei der Polizei eine Abgängigkeitsanzeige, nachdem seine Frau am Vormittag alleine zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt war.
Im Zuge der eingeleiteten Suchmaßnahmen konnte das Fahrzeug der Vermissten auf einem Parkplatz in St. Ilgen lokalisiert werden. Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion unter Beteiligung von Polizei, Bergrettung und Feuerwehr eingeleitet.
Am Freitag, kurz vor 13:00 Uhr, entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers schließlich den leblosen Körper der 62-Jährigen unterhalb des Gipfels des Zinkens. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Der Leichnam wurde anschließend mittels Tau vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
Großangelegte Suchaktion
Insgesamt standen 49 Einsatzkräfte im Einsatz. An der Suche beteiligten sich unter anderem Beamte der Alpinpolizei, Polizeihundeführer sowie Einsatzkräfte mit Polizeidrohnen und einem Polizeihubschrauber. Zudem waren die Bergrettungsortsstellen Thörl, Aflenz, Turnau und Kapfenberg sowie die Feuerwehr an den Suchmaßnahmen beteiligt.
Der Österreichische Erdbebendienst (GeoSphere Austria) meldet: Am Montag ereignete sich um 23:10 Uhr MESZ südwestllich von Unzmarkt ein leichtes Erdbeben der Magnitude 1,6. Das Epizentrum lag in Hirschfeld mit einer Herdtiefe von neun Kilometern.
Es wurde in Unzmarkt-Frauenburg durch ein schwaches Zittern und Grollen wahrgenommen. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten, erklärt die Seismologin Mag. Rita Meurers von GeoSphere Austria.
Dienstagnachmittag kam es auf der L534 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Ein 68-jähriger Motorradlenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Gegen 16:00 Uhr war ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw von Judenburg kommend in Richtung Ritzersdorf unterwegs. Zur selben Zeit fuhr ein 68-jähriger Motorradlenker, ebenfalls aus dem Bezirk Murtal, in die entgegengesetzte Richtung.
Auf Höhe des Straßenkilometers 3,4 geriet der Motorradlenker aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige mehrere Meter weggeschleudert und kam auf der Fahrbahn zu liegen.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen waren Rettungskräfte und Notarzt bereits mit der Versorgung des bewusstlosen Motorradlenkers beschäftigt. Trotz aller medizinischen Bemühungen konnte der Notarzt des Rettungshubschraubers C17 nur noch dessen Tod feststellen.
Ein beim 87-jährigen Pkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Die Freiwillige Feuerwehr Judenburg stand mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften im Einsatz. Die Rettung war mit zwei Fahrzeugen sowie einem Notarztfahrzeug vor Ort.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten war die L534 rund drei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über den Pölsweg umgeleitet. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Staatsanwaltschaft Leoben gab den Leichnam zur Bestattung frei. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Bei einer groß angelegten Verkehrsschwerpunktaktion auf der B317 in St. Peter ob Judenburg stellte die Polizei am Dienstag zahlreiche Übertretungen fest. Die Bilanz der unter Federführung der steirischen Landesverkehrsabteilung (LVA) durchgeführten Kontrollen: rund 100 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz, 318 Geschwindigkeitsüberschreitungen, mehr als 30 Organmandate sowie mehrere Kennzeichenabnahmen.
An der Schwerpunktaktion beteiligten sich neben der Polizei auch Vertreterinnen und Vertreter des Arbeitsinspektorates, der Finanzpolizei sowie des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. Innerhalb weniger Stunden nahmen die Einsatzkräfte rund 120 Fahrzeuge genauer unter die Lupe.
Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der technische Zustand der Fahrzeuge, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der gewerbliche Güterverkehr. Ziel der behördenübergreifenden Kontrollen war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Gefahrenbewusstsein der Verkehrsteilnehmenden zu stärken.
Gravierende Fahrzeugmängel – zehn Kennzeichenabnahmen
Besonders schwerwiegende Mängel stellten die Prüforgane bei der technischen Überprüfung mehrerer Fahrzeuge fest. In insgesamt zehn Fällen musste den Lenkern aufgrund erheblicher technischer Defekte die Weiterfahrt untersagt werden. Die Kfz-Techniker des Landes entdeckten unter anderem funktionsunfähige Bremsanlagen, undichte Bremsleitungen, gebrochene Fahrzeugrahmen, starken Ölverlust, massiven Druckluftverlust im Bremssystem sowie vollständig abgefahrene Reifen. Bei sämtlichen betroffenen Fahrzeugen wurden die Kennzeichen noch an Ort und Stelle abgenommen.
Auch bei der Überprüfung der Fahrzeuglenker stellten die Polizistinnen und Polizisten Übertretungen fest. Einem Lenker wurde aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums der Führerschein abgenommen. Zwei weitere Fahrer waren ohne die für ihre jeweilige Fahrzeugklasse erforderliche Lenkberechtigung unterwegs.
Zahlreiche Verstöße im gewerblichen Güterverkehr
Auch die Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr brachten zahlreiche Gesetzesverstöße zutage. Insgesamt wurden 93 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz erstattet. Das Arbeitsinspektorat sprach aufgrund festgestellter gesetzlicher Verfehlungen 15 Aufforderungen an Arbeitgeber aus und erstattete elf Anzeigen nach der Arbeitsmittelverordnung.
Die Finanzpolizei nahm im Rahmen der Schwerpunktaktion 49 Betriebe unter die Lupe. Dabei wurden unter anderem offene Steuerrückstände festgestellt. Zudem kam es zu mehreren Anzeigen wegen Übertretungen des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes, der Gewerbeordnung sowie des Ausländerbeschäftigungsgesetzes.
318 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Bei Radarmessungen entlang der B317 registrierte die Landesverkehrsabteilung insgesamt 318 Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Den Klimabonus gibt es in Österreich seit dem Vorjahr nicht mehr. Diese frühere staatliche Ausgleichszahlung für höhere Heiz- und Spritkosten nutzen jetzt aber Betrüger: Sie verschicken gefälschte E-Mails zum Klimabonus, um an persönliche Daten und Geld zu kommen.
Im Herbst sind betrügerische Klimabonus-E-Mails wieder verstärkt im Umlauf, warnt das Landeskriminalamt. Die genaue Anzahl der Betroffenen und die erbeuteten Geldsummen sind schwer abzuschätzen. Die Schadensbeträge reichen von kleineren bis zu fünfstelligen Beträgen.
Betroffene werden aufgefordert, auf einen Link zu klicken und Kontodaten preiszugeben. Ab diesem Punkt sind sie den Tätern ausgeliefert. Schrittweise führen diese dann weitere Schritte durch, bis die ersten Überweisungen getätigt werden.
Dass Betroffene Geld überweisen, obwohl ihnen eine Rückerstattung versprochen wird, mag widersprüchlich erscheinen. Dennoch haben Betrüger damit immer wieder Erfolg. „Meistens kommt dann eine Nachricht, die Leute sollen eine Probeüberweisung tätigen, um zu überprüfen, ob das Konto auch stimmt. Die Versprechen sind vielfältig.“ Der Landeskriminalist rät, SMS und E-Mails zum Klimabonus sofort zu löschen.
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw am Sonntagnachmittag wurden vier Personen leicht verletzt. Unter den Verletzten befand sich auch ein siebenjähriges Kind.
Gegen 15.00 Uhr lenkte ein 72-Jähriger seinen Pkw auf der B97 von Lutzmannsdorf kommend in Richtung St. Georgen ob Murau. Zur selben Zeit war ein 38-Jähriger mit seinem Pkw in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Im Fahrzeug des 38-Jährigen befanden sich zudem eine 22-Jährige auf dem Beifahrersitz sowie sein siebenjähriger Sohn auf dem Rücksitz. Beide Mitfahrer schliefen zum Zeitpunkt des Unfalls.
Auf Höhe des Straßenkilometers 7,4 dürfte der 38-Jährige aus derzeit unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw des 72-Jährigen.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pkw des 72-Jährigen von der Fahrbahn geschleudert und kam in einer angrenzenden Wiese zum Stillstand. Das Fahrzeug des 38-Jährigen kam auf der B97 zum Stillstand. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften alle vier Beteiligten leichte Verletzungen erlitten haben. Sie wurden von Rettungskräften aus Murau und Tamsweg medizinisch versorgt und anschließend in das Krankenhaus Tamsweg gebracht. Alkomattests bei beiden Fahrzeuglenkern verliefen negativ.
Während der Unfallaufnahme war die B97 im Unfallbereich wechselseitig befahrbar. Zusätzlich wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Neben mehreren Polizeistreifen standen Rettungskräfte aus Murau und Tamsweg sowie die Feuerwehr St. Georgen ob Murau mit drei Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz.
Ein Siebenjähriger wurde Samstagnachmittag in Bischoffeld bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt.
Gegen 16:40 Uhr fuhr eine 21-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit ihrem Pkw auf der Gaalerstraße (L515) durch das Ortsgebiet von Bischoffeld. Laut ihren Angaben sei in einer unübersichtlichen Kurve plötzlich ein Kind auf einem Fahrrad vom rechten Fahrbahnrand auf die Fahrbahn gefahren. Sie habe trotz einer Notbremsung eine Kollision mit dem Radfahrer nicht verhindern können. Der siebenjährige Radfahrer aus dem Bezirk Murtal wurde vom Fahrrad gegen die Windschutzscheibe des Pkws geschleudert und blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Der Bub wurde nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen.
Freitagabend wurde fie FF Pöls gegen 21:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit verletzten Personen auf die B114 im Ortsgebiet von Pöls alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Anhänger gekommen war. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
Die Feuerwehr übernahm die Betreuung der beteiligten Personen durch unsere Feuerwehrsanitäter bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes, sicherte die Unfallstelle ab und regelte den Verkehr. Ausgelaufene Flüssigkeiten wurden gebunden.
Das beschädigte Unfall-Fahrzeug wurde sicher abgestellt.
Drei Männer stehen im Verdacht, seit Anfang September 2026 zahlreiche Diebstähle in einer Liezener Tankstelle begangen zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand ein Schaden im vierstelligen Eurobereich.
Ein 18-Jähriger und ein 15-Jähriger, Brüder aus der Slowakei, sowie ein 29-Jähriger aus Ungarn stehen im dringenden Tatverdacht, im bewussten Zusammenwirken seit mehreren Wochen in einer Tankstelle im Ortsgebiet von Liezen immer wieder Waren gestohlen zu haben.
Die Tatverdächtigen gingen dabei jeweils arbeitsteilig vor, indem die Brüder die Angestellten der Tankstelle durch Gespräche ablenkten während der 29-Jährige Lebensmittel und elektronische Kleingeräte stahl. Nach den Tathandlungen wurde das Diebesgut unter den drei Verdächtigen aufgeteilt.
Aufgrund von Videoaufzeichnungen konnten die Identitäten der drei Personen ermittelt werden. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Tatverdächtigen umfassend geständig und gaben an, im Zeitraum von drei bis vier Wochen mindestens drei Mal wöchentlich derartige Diebstähle begangen zu haben.
Sonntagabend geriet eine Gartenhütte in Vollbrand. Eine 56-jährige Frau aus dem Bezirk Leibnitz erlitt dabei eine Verletzung unbestimmten Grades.
Gegen 19:10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer brennenden Gartenhütte gerufen. Bereits bei der Anfahrt konnte die Hütte, die sich zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand befand, in einem Waldstück wahrgenommen werden. In der Nähe der Gartenhütte hielten sich mehrere Personen sowie die Besitzerin auf. Die 56-Jährige gab an, mit einer Gasflasche hantiert zu haben, als diese plötzlich explodiert sei. In weiterer Folge dürfte die Gartenhütte in Brand geraten sein.
Da sich das Feuer weiter ausbreitete, wurden zusätzliche Einsatzkräfte alarmiert. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bruck an der Mur Stadt wurden die Freiwilligen Feuerwehren Picheldorf, VOEST Wire und VOEST Edelstahl sowie zwei Rettungswagen des Österreichischen Roten Kreuzes und ein Notarzt zum Einsatz hinzugezogen.
Eine örtliche Straßensperre wurde eingerichtet, um Schaulustige vom Einsatzort fernzuhalten und dadurch eine Gefährdung von Personen zu verhindern.
Gegen 22:30 Uhr konnten die Feuerwehren den Brand löschen. Ein Bezirksbrandermittler der Polizei nahm umgehend die Ermittlungen auf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte das Abziehen des unter Druck stehenden Gasschlauches zu einer Explosion geführt haben, wodurch der Brand ausgelöst worden sein dürfte.
Die 56-Jährige erlitt eine Verletzung unbestimmten Grades an der Hand. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Durch den Brand wurden die Gartenhütte sowie das gesamte Inventar zerstört. Zudem wurden umliegende Bäume und Sträucher sowie der Zaun einer benachbarten Gartenhütte beschädigt.
Sonntagabend gerieten zwei Wanderinnen im Hochschwabgebiet in eine alpine Notlage und konnten unverletzt gerettet werden.
Gegen 17:52 Uhr ging bei den Einsatzkräften ein Notruf ein. Eine 56-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung und ihre 69-jährige Begleiterin hatten sich im unwegsamen Gelände des Hochschwabgebiets verstiegen. Sie mussten mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers geortet und mittels Tau gerettet werden.
Ersten Erhebungen zufolge wollten die beiden Frauen eine Wandertour unternehmen. Sie beabsichtigten, mithilfe einer im Internet recherchierten Wanderroute auf die Messnerin aufzusteigen. Gegen 09:30 Uhr brachen sie auf. Ihre Route führte nicht ausschließlich über gekennzeichnete Wanderwege, sondern auch über alte, unmarkierte Jagdsteige.
Im Bereich des Rabensteins gerieten die beiden Frauen in unwegsames alpines Gelände. Ein eigenständiges Weiterkommen oder ein sicherer Rückstieg war nicht mehr möglich. Daraufhin setzten sie über ihr Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit wurde der Polizeihubschrauber zur Ortung und Bergung angefordert. Im letzten Tageslicht konnten die beiden Frauen sowie der mitgeführte Hund durch die Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert und mittels Taubergung unverletzt gerettet werden.
Im Einsatz standen der Polizeihubschrauber, ein Alpinpolizist sowie zwölf Einsatzkräfte der Bergrettung Thörl, die bereits eine terrestrische Bergung vorbereitet hatten.
Im Rahmen eines Galaabends zeichnete am Freitag in Raaba das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) in Kooperation mit der Landespolizeidirektion Steiermark zahlreiche Personen und Organisationen aus, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Sicherheit in Österreich einsetzen.
Aus zahlreichen Einreichungen aus den österreichischen Bundesländern hat eine unabhängige Jury die jeweils herausragendsten Projekte in fünf Kategorien ausgezeichnet:
Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen“:
Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“:
Stadtpolizeikommando Fünfhaus, Walter Huber u.a.; beide für den Einsatz beim Eurovision Songcontest 2026
2.Platz: Stmk – Red Bull Ring, Anja Tropper, Zusammenarbeit bei Großveranstaltungen
Kategorie „Rettungsaktion des Jahres“:
Besonders hervorzuheben sind die steirischen Gewinner KIT Steiermark und GEMEINSAM.SICHER:
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark leistet seit über 20 Jahren unverzichtbare psychosoziale Akutbetreuung und Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen für Menschen in Extremsituationen – rasch, professionell und mit hoch engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Jahr 2025 kam es zu 714 Einsätzen in der gesamten Steiermark. Besonders bemerkenswert ist der Großeinsatz nach dem Schoolshooting: Innerhalb von nur 18 Tagen standen bis zu 80 KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich an 82 unterschiedlichen Einsatzorten im Einsatz. Unter der Einsatzleitung von Cornelia Forstner – der Leiterin der Koordinationsstelle KIT-Land Steiermark- arbeitete ein professioneller Einsatzstab aus haupt- und ehrenamtlichen Kräften um Betroffene, Angehörige, Einsatzkräfte sowie Bildungseinrichtungen psychosozial zu unterstützen.
Fast zeitgleich mit der Einführung des Projektes GEMEINSAM.SICHER im Jahr 2016 absolvierte Johannes Wonisch die Ausbildung zum Sicherheitskoordinator von GEMEINSAM.SICHER und wurde im Bezirk Südoststeiermark eingesetzt. Wonisch kann somit als Urgestein der Initiative bezeichnet werden. Aufgrund seiner hervorragenden dienstlichen Leistungen auf Bezirksebene wurde Wonisch 2019 zum Büro A1 GEMEINSAM.SICHER der LPD Steiermark versetzt, wo er seinen konsequenten Weg und sein Engagement fortsetzte. 2021 wurde Wonisch mit dem Österreichischen Verwaltungspreis in der Kategorie Partizipation und Co-Creation „GEMEINSAM.SICHER mit dem Kinderwurm“ ausgezeichnet. Dieses Projekt behandelt die Verkehrsproblematik rund um Schulen und die daraus resultierenden Gefahrenmomente für Kinder. Wonisch war auch für die österreichweiten Initiativen „Coffee with Cops“ als auch für den Folder „Trend- & Sportgeräte“ – eine Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit – verantwortlich. 2025 wurde Wonisch mit dem silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich für die Entwicklung und Umsetzung während seiner Zuteilung zum Bundeskriminalamt ausgezeichnet.
Durch den Galaabend führte die bekannte ehemalige Wettermoderatorin Christa Kummer. Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm ein Ensemble derPolizeimusik Steiermark.
„Beim KSÖ-Sicherheitspreis werden alljährlich jene Menschen vor den Vorhang geholt, die bereit sind, mehr zu tun als andere, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu erhalten und zu verbessern. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern und danke allen Einreicherinnen und Einreichern. Insbesondere möchte ich auch dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich einen großen Dank aussprechen, das den Sicherheitspreis alljährlich ausrichtet und seit über 50 Jahren ein wichtiger Partner des Innenresorts im Sicherheitsbereich ist“, sagt Innenminister Gerhard Karner.
Am Freitag wurde die neu errichtete Polizeiinspektion Trieben im Rahmen eines Festaktes feierlich eröffnet. Neben Innenminister Gerhard Karner wohnten zahlreiche Ehrengäste sowie Landespolizeidirektor Gerald Ortner der Eröffnung bei.
Mit dem neuen Standort an der Schoberpaß Bundesstraße steht den Polizistinnen und Polizisten eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung. Das neue Gebäude bietet optimale organisatorische Rahmenbedingungen für den täglichen Dienstbetrieb und dient als zentrale, barrierefreie Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Bundesminister Gerhard Karner betonte die Bedeutung des modernen Standorts: „Die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten orientiert sich am Bedarf der Menschen an Sicherheit. Moderne Ausstattung und Ausrüstung, aber auch moderne Dienststellen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. In den vergangenen 5 Jahren wurden alleine in der Steiermark 20 Dienststellen neu gebaut, bzw. generalsaniert“
Infrastruktur als Basis für moderne Polizeiarbeit
Landespolizeidirektor Gerald Ortner hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Neubaus hervor: „Ein besonderer Gedanke gilt an diesem Tag unserem verstorbenen ehemaligen Dienststellenkommandanten, dessen persönliche Initiative und unermüdlicher Einsatz maßgeblich für das Zustandekommen dieser neuen Polizeiinspektion waren. Mit dem heutigen Tag beginnt nun ein neues Kapitel für die Polizeiinspektion Trieben.Eine moderne Polizei braucht neben engagierten Beamtinnen und Beamten auch eine zeitgemäße Infrastruktur. Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten rund um die Uhr hervorragende Arbeit – sie haben sich diese neue ‚dienstliche Heimat‘ mehr als verdient. Diese Investitionen sichern nachhaltig die hohe Qualität unserer Arbeit für die Menschen in der Region.“
Das Landeskriminalamt Steiermark bemerkt in letzter Zeit wieder vermehrte Versuche, mittels „Telefontricks“ an das Geld oder an Wertgegenstände von Opfern zu gelangen.
Immer wieder versuchen Betrüger durch falsche Telefonanrufe in verschiedenen Varianten Geld oder Wertgegenstände von meist betagten Personen herauszulocken. Aktuell werden folgende Varianten bemerkt:
Gemeinsam haben alle Fälle, dass im Fall, dass das Opfer auf den Betrug anspricht, die Beute persönlich von Abholern beim Opfer abgeholt wird.
Tipps der Kriminalprävention
Die Polizei ruft Sie NICHT an und ...
... fordert Geld von Ihnen!
... erkundigt sich über Ihr Vermögen!
... möchte Ihr Vermögen sicherstellen!
Die Polizei kommt NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen mitzunehmen!
Zahlreiche weitere Tipps und Informationen zu dieser Thematik finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts: Sicher vor Betrügereien
In der Nacht zum Freitag kam ein 31-Jähriger mit seinem Pkw von einer Forststraße in Mitterberg-Sankt Martin ab. Dabei wurden er und sein Beifahrer verletzt.
Gegen 00:30 Uhr war ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw in Prenten unterwegs. Im Fahrzeug befand sich sein 30-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus dem Bezirk Liezen. Der 31-Jährige fuhr rückwärts eine Forststraße bergab und kam uns unbekannter Ursache in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. In der Folge stürzte er etwa 150 bis 200 Meter in das steile felsige Waldgebiet ab. Der Beifahrer, welcher aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, setzte die Rettungskette in Gang. Während der Lenker Verletzungen unbestimmten Grades erlitt, wurde der Beifahrer leicht verletzt.
Nach der Erstversorgung wurde der 31-Jährige von der Bergrettung Gröbming (elf Kräfte) sowie der Crew des Rettungshubschraubers C 14 mittels Tau gerettet. Er wurde ins UKH Salzburg geflogen.
Der Beifahrer wurde leicht verletzt.
Donnerstagnachmittag kam es in einem Kreuzungsbereich zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin. Die 56-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 14:45 Uhr lenkte ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw auf der Döllacher Straße in Richtung Süden. Im Kreuzungsbereich mit der Bahnhofstraße überquerte zum selben Zeitpunkt eine 56-jährige Fußgängerin aus dem Bezirk Liezen den Schutzweg. Es kam zu einer Kollision. „Der 25-Jährige gab an, dass er die Fußgängerin aufgrund der blendenden Sonne nicht gesehen habe und deshalb nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.
Die 56-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins LKH Rottenmann gebracht, wo sie in einen Tiefschlaf versetzt wurde.
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